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HARALD GLÖÖCKLER

Maler, Designer aus

Harald Glööckler ist einer der bekanntesten deutschen Designer, Unternehmer und Künstler. Mit seiner unverwechselbaren Ästhetik aus Glamour, Opulenz und Extravaganz hat er eine eigene Marken- und Bilderwelt geschaffen. Sein Markenzeichen, die Krone, steht dabei für Schönheit, Luxus und Individualität.

Neben seiner internationalen Karriere als Modedesigner widmet sich Glööckler seit 1997 intensiv der bildenden Kunst. Bereits 1998 eröffnete er in Stuttgart eine eigene Galerie und präsentierte dort seine Gemälde. Seine künstlerische Handschrift ist geprägt vom abstrakten Expressionismus und Action Painting. Leuchtende Farben, dynamische Farbspuren und expressive Kompositionen treffen auf prachtvolle Rahmen im Stil des Barock und Rokoko. Dieser bewusste Kontrast zwischen moderner Malerei und klassischer Opulenz macht seine Werke unverkennbar.

Glööcklers künstlerisches Schaffen geht über die Malerei hinaus und umfasst auch Skulpturen, Möbel und Kunstobjekte. Zu seinen besonderen Projekten zählen eine Grafik für die Lutherbibel sowie das 2022 gestaltete Kirchenfenster der Jakobuskirche in Rümmingen.

Seine Werke wurden national und international gezeigt. 2023 war Glööckler auf Einladung des NRW-Forums Düsseldorf gemeinsam mit Bryan Adams und Pete Doherty in der Ausstellung „Beyond the Fame“ vertreten. 2026 präsentierte er seine Arbeiten während der Art Basel in Basel.

In seiner Kunst setzt Harald Glööckler die Philosophie fort, die auch sein gesamtes Schaffen bestimmt: eine Welt voller Schönheit, Farbe, Fantasie und Hoffnung zu erschaffen.

Kunst muss immer frei sein. Kunst muss kritisch sein. Kunst muss unbequem sein.
Harald Glööckler

POMPÖÖS ART REVOLUTION

Harald Glööckler ist weit mehr als Designer, Maler oder öffentliche Persönlichkeit. Er ist eine generationenübergreifend faszinierende Kunstfigur, die sich über Jahrzehnte selbst erschaffen und konsequent weiterentwickelt hat. Die Grenzen zwischen Künstler, Werk, Inszenierung und Leben verschwimmen. Harald Glööckler selbst und sein Lebenswerk können als Gesamtkunstwerk verstanden werden.

Vom 9. Oktober bis 2. November 2026 präsentiert Harald Glööckler in Nissis Kunstkantine in der Hamburger HafenCity mit „POMPÖÖS ART REVOLUTION“ seine erste Kunstausstellung in Hamburg. Präsentiert werden Gemälde, Kunstdrucke und Objekte, die einen Einblick in sein bildnerisches Schaffen geben.

Glööcklers Kunst lebt von Gegensätzen: Opulenz trifft auf Provokation, Schönheit auf Überzeichnung, Figuration auf Abstraktion. Seine Arbeiten wechseln zwischen gegenständlichen und nicht gegenständlichen Formen. Intensive Farben, expressive Gesten und ein unmittelbarer, kraftvoller Farbauftrag prägen seine Bildsprache. Die Kunsthistorikerin Julia Pfeffer beschreibt seine Werke als „intensiv und strahlend“ und verweist auf Themen wie Natur, Traum, das Selbst und die Kunst selbst.

Dabei steht Glööcklers Werk in einem bewussten Dialog mit der Kunstgeschichte. Kunsthistorische Betrachtungen seiner Arbeiten verweisen unter anderem auf die gestische Spontaneität des Drippings, wie sie mit Jackson Pollock verbunden ist, sowie auf das dramatische Spiel von Licht und Dunkel, das an die Tradition Caravaggios anknüpft. Glööckler übernimmt diese Bezüge jedoch nicht, sondern übersetzt sie in seine eigene expressive Gegenwart.

Prof. Dr. Helge Joachim Bathelt ordnet Glööckler in einen zeitgenössischen Kontext ein und zieht Parallelen zu Künstlern wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Jeff Koons Künstlern, die ihrer Zeit einen Spiegel vorhielten, gesellschaftliche Uniformität sichtbar machten und dem Mainstream eine eigene Wirklichkeit entgegensetzten.

Gerade hier wird die Verbindung zwischen Glööcklers Bildern und seiner eigenen Person sichtbar. Selbstinszenierung wird bei ihm zum künstlerischen Ausdrucksmittel. Mode, Körper, Räume, Bilder, Objekte und öffentliche Erscheinung verschmelzen zu einer konsequent entwickelten visuellen Welt. Seine Kunstfigur ist damit nicht von seinem bildnerischen Werk zu trennen – sie ist Teil davon.

Alle Werke von HARALD GLÖÖCKLER

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