Ein kleines Mädchen stand vor einem Berg reifer Granatäpfel, deren rote Schalen wie kostbare Edelsteine glänzten. Sie träumte davon, dass sich einer von ihnen von selbst öffnen würde, ganz ohne ihre bemühung, und ein Wunder enthüllen könnte – Tausende rubinroter Kerne, die wie Sterne funkelten.
Doch als sie ihre Hand ausstreckte, zögerte sie. Was, wenn sie durch das Öffnen der Frucht ihre Vollkommenheit zerstören würde? Was, wenn die Erwartung süßer wäre als die Wirklichkeit?
So blieb sie stehen, atmete den Duft ein und wusste, dass ein unerfüllter Traum manchmal noch schöner sein kann als seine Erfüllung.









