Die Blume der Wüste – Die Blume des Lebens
Dieses Werk handelt von der Würde des weiblichen Seins und von der Freiheit, einfach zu existieren.
Der Titel erinnert an die Geschichte von Waris Dirie, deren Lebensweg, bekannt durch das Buch und den Film „Wüstenblume“, die Welt auf das Leid vieler Frauen aufmerksam gemacht hat, deren Körper, Stimmen und Selbstbestimmung verletzt wurden.
Doch diese Arbeit erzählt nicht nur von Schmerz und Unterdrückung. Sie handelt auch von etwas Ursprünglicherem: vom Recht der Frau, einfach zu sein. Nicht als Funktion für andere, nicht als Ergänzung, nicht als Besitz und nicht als jemand, der sich für seine Existenz rechtfertigen muss.
Die Blume steht für das weibliche Prinzip, für den Schoß als Ursprung des Lebens, für schöpferische Kraft und eine Würde, die niemand verleihen und niemand nehmen kann. Selbst in einer Welt, die versucht, das Weibliche zu beschämen oder zum Schweigen zu bringen, bleibt diese Kraft bestehen.
Das Weibliche in mir ist heilig. Keine Sünde. Kein Schmutz. Keine Einladung.
Mein Körper ist kein Besitz. Keine Ware. Kein Objekt fremder Wünsche.
Ich bin. Ich bin lebendig. Ich bin hier. Mein Körper gehört mir.
Ich muss niemandem gehören, niemandem dienen und niemandem etwas beweisen, um wertvoll zu sein.
Mein Sein ist Leben. Mein Sein ist heilig.





